Hochpanoramen

Neulich habe ich folgendes Panorama im Web beim stöbern entdeckt:

Ringkirche, Wiesbaden von Mark Weber

Von dem Blickwinkel des Hochpanos war ich sofort fasziniert.

Ich habe dann bald angefangen nach diesem Thema im Internet zu suchen. Es gibt eine Reihe von Lösungen die Kamera auf einen ungewöhnlich hohen Standpunkt zu bringen.
Da gibt es die Bastlerfraktion die aus alten Surfmasten oder aus Antennenmasten Hochstative baut.
Dann bin ich auch auf die Lösungen der Firma Agnos gestossen.
Zu guter letzt habe ich auch bei Manfrotto eine Lösung gefunden. Das ultimative Manfrotto trägt die Bezeichnung 269 HDB-3U, es ist insgesamt 7 Meter hoch.

Ich habe mich selbst auch für eine Bastellösung entschieden. Mein Hochstativ besteht aus zwei Manfrotto 681B Einbeinstativen. Zur Kopplung der Stative habe ich mir bei einem Schlosser Teile anfertigen lassen, die die Stative am Stativkopf verbinden. Eine Kupplung ist ca. 5 cm, die andere ca. 100 cm. Man kann so eine Höhe von ungefähr 320 cm bis ca. 420 cm erreichen. In das unterste Segment eines Einbeins ist eine Hülse eingepresst, an der man einen Eigenbau-Stativkopf befestigen kann. Um das Stativ senkrecht auszurichten wird eine Manfrotto 032SPL Autopole Nivellier-Libelle verwendet.

Die ersten Bilder mit dem Pole sind mittlerweile entstanden. Die Änderung der Perspektive ist auch mit dem 320 cm-Pole schon gut zu sehen. Auf diesem Pano meine ich kann man den Efffekt bereits gut sehen. Richtig drastisch erkennbar ist das ganze dann aber auf diesem Pano.